Primagas Pressemeldungen

Pressemeldungen

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LNG-Anlage Dr. Alder's September 2014

Der Energieversorger Primagas errichtet erstmals eine industrielle LNG-Anlage (Liquified Natural Gas; dt.: verflüssigtes Erdgas) in Deutschland. Auftraggeber ist der Heimtiernahrungshersteller Dr. Alder’s Tiernahrung. Nach Fertigstellung im September liefert Primagas nicht nur LNG, sondern übernimmt auch die Fernüberwachung der Anlage.

Der Energieversorger Primagas hat den Grundstein für den Bau seiner ersten LNG-Anlage in Deutschland gelegt. Auf dem Gelände von Dr. Alder‘s Tiernahrung in Wethau (Sachsen-Anhalt) war im August Spatenstich. Ab September wird die LNG-Anlage eine neue Fertigungsstätte des Tiernahrungsherstellers mit Prozessenergie versorgen. Neben einem vollisolierten Vakuumtank werden zwei Verdampferanlagen installiert, die das verflüssigte Erdgas bei Bedarf wieder in den gasförmigen Zustand umwandeln. „LNG bietet dem Anwender eine flexible Energieversorgung mit Erdgas – auch dort, wo kein Netzanschluss vorhanden ist“, sagt Thomas Landmann, Verkaufsdirektor bei Primagas. Das Erdgas wird am Förderort auf -162 Grad Celsius gekühlt, dadurch verflüssigt und im Volumen reduziert: LNG hat nur 1/600stel des Volumens von gasförmigem Erdgas und lässt sich somit gut in großen Mengen lagern und transportieren.

Kurze Amortisationszeit

Joachim von Menges, Geschäftsführer bei Dr. Alder’s Tiernahrung, entschied sich aus Kostengründen für den Bau der LNG-Anlage: „Durch die Umstellung von leichtem Heizöl auf LNG werden wir jedes Jahr mindestens 10 Prozent unserer Energiekosten sparen, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, sind sogar 25 Prozent möglich“, sagt von Menges. Zusätzlich kann beispielsweise die Verdampfungskälte von LNG genutzt werden, um Produkte zu kühlen und die Kälteanlage zu entlasten. Dadurch sind weitere Einsparungen von bis zu 100.000 Euro möglich. Ergebnis: Bereits nach sechs Monaten hat sich die Investition amortisiert.

Grundsätzlich sind LNG-betriebene Anlagen meist wirtschaftlicher als die mit Heizöl oder Diesel betriebenen Alternativen. Das Einsparpotenzial liegt bei mindestens zehn bis 15 Prozent der Energiekosten. Obendrein ist der CO2-Ausstoß von LNG im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Heizöl um bis zu 30 Prozent geringer. Weil die Verbrennung weder umweltbelastenden Feinstaub noch andere Rückstände verursacht, profitieren Anlagenbetreiber außerdem von längeren Betriebszeiten und einem reduzierten Wartungsaufwand. Hinzu kommt: LNG ist vielfältig einsetzbar, mit vielen Anlagentechniken kompatibel und besonders als Prozessenergie für industrielle Anwendungen wie beispielsweise Dämpfen oder Trocknen geeignet – sei es in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, bei Tiernahrungsherstellern, Recyclingfirmen oder Glasproduzenten.

Kompetenz im industriellen Anlagenbau

„Die Errichtung der ersten LNG-Anlage ist ein wichtiger Meilenstein für unseren neuen Geschäftsbereich LNG“, sagt Thomas Landmann. Als Full-Service-Anbieter mit mehr als 60 Jahren Erfahrung im Bau netzunabhängiger Energieversorgungssysteme koordiniert Primagas die Planung und Installation der Anlage und beliefert Dr. Alder’s Tiernahrung künftig auch mit LNG. Für reibungslose Abläufe sorgt dabei die Fernüberwachung per Funk. Auf diese Weise hat der Energieversorger nicht nur die Anlage, sondern auch den Füllstand des Tanks stets im Blick. Weitere Informationen unter www.LNG.de

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